DAS ERSTAUNLICHE LEBEN JESU CHRISTI- German
DAS ERSTAUNLICHE LEBEN JESU CHRISTI
Jesus Christus ist nicht nur eine hervorragende Persönlichkeit, die vor vielen
Jahren lebte und starb. Nach der Heiligen Schrift ist Er Gott, der Schöpfer, der auf der Erde
als Mensch lebte, damit Er Sein Lebensblut geben könnte, um die sündige Menschheit von der Macht
der Sünde, Satans und des Todes zu erretten. Er lebt heute und gibt ewiges Leben an alle,
die zu lhm kommen.
Die Annahme oder Verwerfung von Jesus Christus entscheidet über Leben oder Tod.
"Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben
nicht" (1. Johannes 5,12). "Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist auch
kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet
werden" (Apostelgeschichte 4,12).
Mögen Sie Gott erkennen, während Sie das erstaunliche Leben Jesu Christi
betrachten. "Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt
hast, Jesus Christus, erkennen" (Johannes 17,3) Haben Sie Jesus in ihr Herz als lhren
persönlichen Heiland und Herrn empfangen? Wenn nicht, tun Sie es doch heute.
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Die Bibelübersetzung, die hier benutzt wird, ist die von Franz Eugen Schlachter
direkt aus dem Grundtext. Die Umschlagsgestaltung ist von Edwin B. Wallace.
Wenn Sie weitere Studien von Gottes Wort empfangen möchten, schreiben Sie bitte
an den
Herausgeber dieser Schrift: World Missionary Press, Inc., P.O. Box 120, New
Paris, Indiana 46553-0120, U.S.A.
JESUS LEBTE VOR SEINER GEBURT — 1
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das
Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch
nicht eines entstanden, was entstanden ist. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns;
und wir sahen seine
Herrlichkeit. —Johannes 1,1-3. 14
Denn in ihm ist alles erschaffen worden....Alles ist durch ihn und für ihn
geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht in ihm. —Kolosser 1,16-17
Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet
hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn,
welchen er zum Erben von allem eingesetzt, durch welchen er auch die Weltzeiten gemacht hat.
—Hebräer 1,1-2
Jesus sprach zu ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham
ward, bin ich!"
—Johannes 8,58
Aber von dem Sohn: "Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
...Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk."
—Hebräer 1,8. 10
PROPHETEN VERKÜNDIGTEN DAS LEBEN JESU IM VORAUS — 2
"Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben:
Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen
wird." —Jesaja 7,14
Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar klein, um unter den Hauptorten Judas zu
sein; aber aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen
Ursprung von Anfang, von Ewigkeit her gewesen
ist." —Micha 5,1
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft
kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater,
Friedefürst. Der Mehrung der Herrschaft und des Friedens wird kein Ende sein. —Jesaja 9,5-6
Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit
Krankheit vertraut.... Doch wahrlich, unsere Krankheit trug er, und unsere Schmerzen lud
er auf sich; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und geplagt; aber er wurde
durchbohrt um unserer Uebertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat.
—Jesaja 53,3. 4-5
JESUS VELIESS DEN HIMMEL, UM MENSCH ZU WERDEN — 3
Ihr sollt so gesinnt sein, wie Jesus Christus auch war,
welcher, da er sich in Gottes Gestalt
befand, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern sich
selbst entäußerte, die Gestalt eines Knechtes annahm und den Menschen ähnlich wurde, und in seiner
äußern Erscheinung wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde
bis zum Tod, ja bis zum Kreuzestod. —Philipper 2,5-8
Da sprach Jesus zu ihnen: "...Ich bin von Gott ausgegangen und
gekommen...."
—Johannes 8,42
Der erste Mensch [Adam] ist von Erde, irdisch; der zweite Mensch [Jesus] ist der
Herr vom Himmel. —1. Korinther 15,47
Bei seinem Eintritt in die Welt spricht er: "Opfer und Gaben hast du nicht
gewollt; einen Leib aber hast du mir
zubereitet." —Hebräer
10,5
Da nun die Kinder Fleisch und Blut gemeinsam haben, ist er in ähnlicher Weise
dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der des Todes
Gewalt hat, nämlich den Teufel, und alle diejenigen befreite, welche durch Todesfurcht ihr
ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten
wurden. —Hebräer 2,14-15
WARUM JESUS AUF DIE ERDE KAM — 4
"Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, um sich bedienen
zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für
viele." —Markus 10,45
"Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren
ist." —Lukas 19,10
"Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt
richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde." —Johannes 3,17
Jesus antwortete: "...Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen,
daß ich der
Wahrheit Zeugnis gebe; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine
Stimme." —Johannes 18,37
Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten.... —1. Timotheus 1,15
Gott hat seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt, damit wir durch ihn leben
möchten. —1. Johannes 4,9
Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott Seinen Sohn, von einem Weibe geboren
und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, auf daß
wir das
Sohnesrecht empfingen. —Galater 4,4-5
DIE ÜBERNATÜRLICHE EMPFÄNGNIS JESU — 5
Der Engel Gabriel wurde von Gott in eine Stadt Galiläas
namens Nazareth gesandt zu einer
Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne namens Joseph, vom Hause Davids; und
der Name der Jungfrau war Maria. Und der Engel sprach zu ihr: "Fürchte dich nicht,
Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären;
und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt
werden....Und seines Reiches wird kein Ende sein." Maria aber sprach zu dem
Engel: "Wie kann das sein, da ich keinen Mann kenne? Und der Engel antwortete und sprach zu ihr:
"Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich
überschatten. Darum wird auch das Heilige, das erzeugt wird, Sohn Gottes genannt werden ....Denn bei Gott
ist kein Ding unmöglich." —Lukas 1,26-27. 30-37
"Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu
nehmen; denn was in ihr erzeugt ist, das ist vom Heiligen Geist. Sie wird aber einen Sohn gebären, und
du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von ihren
Sünden." Matthäus 1,20-21
DIE GEBURT JESU — 6
Ein Befehl ging vom Kaiser Augustus aus, daß alle Welt sich
sollte schätzen lassen....Und es zogen alle aus, um sich schätzen zu lassen, ein jeder in seine Stadt. Es ging
aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, welche
Bethlehem heißt, um sich schätzen zu lassen mit Maria, seiner Verlobten, die schwanger
war....Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine
Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde, die bewachten des Nachts
ihre Herde. Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn
umleuchtete sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: "Fürchtet euch
nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. Denn euch
ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids ....Ihr
werdet ein Kindlein
finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend." Und plötzlich
war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: "Ehre sei
Gott in der Höhe und Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen!" —Lukas 2,1-14
JESUS ALS KLEINES
KIND — 7
Und als acht Tage vollendet waren, da man das Kind beschneiden mußte, wurde ihm
der Name Jesus gegeben, den der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleibe empfangen
worden war. —Lukas 2,21
Und siehe, es war ein Mensch zu Jerusalem, namens Simeon; und dieser Mensch war
gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war
auf ihm. Und er hatte vom Heiligen Geist die Zusage empfangen, daß er den Tod nicht sehen
werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen. Und er kam auf Antrieb des Geistes in den
Tempel. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hineinbrachten, um mit ihm zu
verfahren nach der Sitte des Gesetzes, da nahm er es auf seine Arme, lobte Gott und sprach:
"Nun, Herr, entlässest du deinen Diener in Frieden nach deinem Wort! Denn meine Augen haben dein Heil
gesehen, welches du angesichts aller Völker bereitet hast, ein Licht zur Erleuchtung der
Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel!" Und sein Vater und seine Mutter
verwunderten sich über das, was von ihm gesagt wurde. Und Simeon segnete
sie.... —Lukas 2,25-34
JESUS WIRD ANGEBETET — 8
Als nun Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, in den Tagen des
Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: "Wo
ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern gesehen im Morgenlande
und sind gekommen, ihn anzubeten."
Da das der König Herodes hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Und er
berief alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammen und erfragte von ihnen,
wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm: "Zu Bethlehem im
jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten ...."
Und als sie den König gehört, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im
Morgenlande
gesehen, ging vor ihnen her, bis er kam und über dem Orte stillstand, wo das
Kindlein war.
Da sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut und gingen in das Haus
hinein und fanden das Kindlein samt Maria, seiner Mutter Und sie fielen nieder, beteten es
an, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gaben, Gold, Weihrauch und
Myrrhen. —Matthäus 2,1-5.9-11
SATAN HASSTE
JESUS VOR SEINER GEBURT — 9
Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel: siehe, ein großer, feuerroter
Drache [Satan], der hatte sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Kronen;
und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich und warf sie auf
die Erde. Und der Drache stand vor dem Weibe, das gebären sollte, auf daß, wenn sie geboren
hätte, er ihr Kind verschlänge. Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heiden
mit eisernem Stabe weiden soll. —Offenbarung 12,3-5
Da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht.
"Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter und fliehe nach Aegypten und
bleibe dort, bis ich es dir sage; denn Herodes will das Kindlein aufsuchen, um es umzubringen.
Da stand er auf, nahm das Kindlein und seine Mutter des Nachts und entwich nach
Aegypten. Und er blieb dort bis zum Tode des Herodes.....
Da sich nun Herodes von den Weisen betrogen sah, ward er sehr zornig, sandte hin
und ließ alle Knäblein töten, die zu Bethlehem und in allen ihren Grenzen waren, von zwei
Jahren und darunter. —Matthäus 2,13-16
JESUS ALS KNABE — 10
Das Kindlein aber wuchs und ward stark, erfüllt mit Weisheit, und Gottes Gnade war auf ihm. Und seine Eltern reisten jährlich am Passahfest nach Jerusalem. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie nach Gewohnheit des Festes himauf. Und als sie...wieder heimkehrten, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem. Da sie aber meinten, er wäre unter den Gefährten, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, kehrten sie wieder nach Jerusalem zurück und suchten ihn....Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzend mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Es erstaunten aber alle, die ihn hörten, über seinen Verstand und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich; und seine Mutter sprach zu ihm: "Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht." Und er sprach zu ihnen: "Was habt ihr mich gesucht? Wußtet ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist?" Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. —Lukas 2,40-49. 52
JESUS WIRD DEM VOLK VORGESTELLT — 11
Es wurde ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes. Er
sprach: "Ich bin ‘eine Stimme, die da ruft in der Wüste: "Ebnet den Weg des Herrn!"' wie der Prophet
Jesaja gesagt hat."
Am folgenden Tage sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht:
"Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt hinwegnimmt!" Und Johannes zeugte und
sprach: "Ich sah den Geist wie eine Taube vom Himmel herabsteigen und auf ihm bleiben. Und ich
kannte ihn nicht; aber der mich sandte, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir ‘Auf
welchen du den Geist herabsteigen und auf ihm bleiben siehst, der ist's, der im Heiligen Geiste
tauft.' Und ich habe es gesehen und bezeuge, daß dieser der Sohn Gottes ist."
—Johannes 1,6. 23. 29. 32-34
Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald aus dem Wasser; und siehe, da tat
sich der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen.
Und siehe, eine Stimme [kam] vom Himmel, die sprach: "Dies ist mein lieber Sohn, an
dem ich Wohlgefallen
habe!" —Matthäus 3,16-17
JESUS ÜBERWINDET DIE VERSUCHUNG — 12
Und der Versucher trat zu ihm und sprach:"Bist du Gottes
Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden!" Er aber antwortete: Es steht geschrieben: "Der Mensch lebt
nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht."
Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die
Zinne des
Tempels und spricht zu ihm: "Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn
es steht geschrieben: ‘Er wird seinen Engeln deinethalben Befehl geben, und sie werden dich auf den
Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stoßest.'" Da sprach Jesus
zu ihm: "Wiederum steht geschrieben: ‘Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.'"
Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle
Reiche der
Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: "Dieses alles will ich dir
geben, wenn du
niederfällst und mich anbetest. Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir.
Satan! Denn es steht geschrieben: ‘Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein
dienen!'" —Matthäus 4,3-10
Denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen
helfen, die versucht
werden. —Hebräer 2,18
JESUS BERUFT SEINE JÜNGER — 13
Und als er am galiläischen Meere wandelte, sah er Simon und
dessen Bruder Andreas; die
warfen das Netz aus im Meer; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen:
"Folget mir nach, so will ich euch zu Menschenfischern machen !" Da verließen sie
alsbald ihre Netze und folgten ihm nach. Und als er von da ein wenig weiter ging, sah er Jakobus, des
Zebedäus Sohn, und seinen Bruder Johannes, welche auch im Schiffe die Netze bereitmachten. Und
alsbald berief er sie; und sie ließen ihren Vater Zebedäus samt den Taglöhnern im
Schiff und folgten ihm nach. —Markus 1,16-20
Am folgenden Tage wollte Jesus nach Galiläa reisen; und er findet Philippus und
spricht zu ihm: "Folge mir
nach!" —Johannes 1,43
Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen. Und
er spricht zu ihm: "Folge mir nach !" Und er stand auf und folgte
ihm. —Markus 2,14
Er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott. Und als es Tag geworden, rief
er seine Jünger herzu und erwählte aus ihnen zwölf, die er auch Apostel
nannte. —Lukas 6,12-13
JESUS PREDIGT DIE FROHE BOTSCHAFT — 14
Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes zurück nach
Galiläa; und das Gerücht von ihm
verbreitete sich durch die ganze umliegende Landschaft. Und er lehrte in ihren
Synagogen und wurde von allen gepriesen. Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war,
und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um
vorzulesen. Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gegeben; und als er das Buch auftat,
fand er die Stelle, wo geschrieben steht: "Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich
gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen
Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den Blinden, daß sie wieder sehend werden,
Zerschlagene in Freiheit zu setzen; zu predigen das angenehme Jahr des
Herrn."
Und er rollte das Buch zusammen und gab es dem Diener wieder und setzte sich, und aller Augen
in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Er aber fing an, ihnen zu sagen: "Heute
ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!"
Und alle gaben ihm Zeugnis und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus
seinem
Munde
gingen. —Lukas 4,14-22
JESUS REINIGT DEN
TEMPEL — 15
Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und fing an, die
hinauszutreiben, welche im Tempel verkauften und kauften; und die Tische der Wechsler und die
Stühle der Taubenverkäufer stieß er um. Und er lehrte sie und sprach: "Steht nicht
geschrieben: ‘Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker'? Ihr aber habt eine Räuberhöhle
daraus gemacht!" —Markus 11,15. 17
JESUS LEHRT ÜBER DIE SÜNDE
"Ihr erscheinet äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber
seid ihr voller Heuchelei und Gesetzwidrigkeit." —Matthäus 23,28
"Was aus dem Munde herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das
verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch,
Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse,
Lästerungen." —Matthäus
15,18-19
Jesus antwortete ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut,
ist der Sünde
Knecht. Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich
frei." —Johannes
8,34. 36
JESUS BIETET NEUES LEBEN AN — 16
Jesus...sprach zu ihm: "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht
von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Laß dich's nicht wundern, daß
ich dir gesagt habe: ‘Ihr müßt von neuem geboren werden!'
Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit
jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben
habe." —Johannes 3,3. 7. 16
"Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Ueberfluß
haben." —Johannes
10,10
"Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus,
erkennen." —Johannes 17,3
"Wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der
Sohn lebendig, welche er will. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem
glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist
vom Tode zum Leben hindurchgedrungen." —Johannes 5,21. 24
"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist
vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!" —2. Korinther 5,17
JESUS BIETET LEBENDIGES WASSER
AN — 17
Da kommt er in eine Stadt Samarias, genannt Sichar....Da nun Jesus müde war von
der Reise, setzte er sich also an den Brunnen....Da kommt eine Frau aus Samaria, um Wasser
zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr "Gib mir zu trinken!"...Nun spricht die
samaritische Frau zu ihm: "Wie begehrst du, ein Jude, von mir zu trinken, die ich eine Samariterin bin?"
(Denn die Juden haben keinen Verkehr mit den Samaritern.) Jesus antwortete und sprach zu ihr:
"Wenn du die Gabe Gottes erkenntest und wer der ist, der zu dir spricht: ‘Gib mir zu trinken!'
— so würdest du ihn bitten, und er gäbe dir lebendiges Wasser!...Jeden, der von diesem Wasser
trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in
Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer
Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt."
—Johannes 4,5-10. 13-14
Jesus stand auf, rief und sprach: "Wenn jemand dürstet, der komme zu mir
und trinke! Wer an mich glaubt — wie die Schrift sagt —, aus seinem Leibe werden Ströme
lebendigen Wassers fließen." Das sagte er aber von dem Geiste, den die empfangen sollten,
welche an ihn glaubten. —Johannes 7,37-39
JESUS
LEHRT DURCH GLEICHNISSE — 18
"Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen
Manne zu vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die
Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf
den Felsen gegründet. Und ein jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird
einem törichten Manne gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel
und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, da fiel
es, und sein Fall war groß. —Matthäus 7,24-27
"Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen
verliert, der nicht die neunundneunzig in der Wüste läßt und dem verlornen nachgeht, bis er es
findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es auf seine Schulter mit Freuden; und wenn er nach
Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: ‘Freuet euch
mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!' Ich sage euch, also wird Freude
sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig
Gerechte, die der Buße nicht bedürfen." —Lukas 15,4-7
JESUS LEHRT, WIE MAN
GESEGNET WIRD — 19
Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg....Und er tat seinen Mund
auf, lehrte sie und sprach: "Selig sind die geistlich Armen; denn ihrer ist das
Himmelreich! Selig sind die Tauernden; denn sie sollen getröstet werden! Selig sind die Sanftmütigen; denn
sie werden das Land ererben! Selig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten; denn
sie sollen satt werden! Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen!
Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen! Selig sind die Friedfertigen;
denn sie werden Gottes Kinder heißen! Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt
werden; denn ihrer ist das Himmelreich! Selig seid ihr, wenn sie cuch schmähen und verfolgen
und lügnerisch allerlei Arges wider euch reden um meinetwillen! Freuet euch und frohlocket;
denn euer Lohn ist groß im Himmel." —Matthäus 5,1-12
"Selig sind, die Gottes Wort hören und
bewahren!" —Lukas 11,28
"Selig sind, die nicht sehen und doch
glauben." —Johannes 20,29
"Und selig ist, wer sich nicht an mir
ärgert!" —Lukas 7,23
JESUS LEHRT ÜBER GEBET — 20
Jesus lehrte, daß sie allezeit beten und nicht nachlässig werden sollten. —Lukas 18,1
"Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein
Pharisäer, der
andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst
also: ‘O Gott, ich
danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte,
Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten
von allem, was ich erwerbe.' Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen
zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: "O Gott, sei mir Sünder
gnädig!' Ich sage euch, dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, eher als
jener." —Lukas 18,10-14
"Wenn zwei von euch übereinkommen werden auf Erden über irgend eine
Sache, für die sie
bitten wollen, so soll sie ihnen zuteil werden von meinem Vater im Himmel. Denn
wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter
ihnen." —Matthäus 18,19-20
"Und alles, was ihr gläubig erbittet im Gebet, werdet ihr empfangen."
—Matthäus 21,22
JESUS LEHRT ÜBER DIE
JÜNGERSCHAFT — 21
Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: "Will jemand mir nachfolgen, so
verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer seine Seele retten will,
der wird sie verlieren; wer aber seine Seele verliert um meinetwillen, der wird sie finden.
Denn was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, büßte aber seine Seele
ein?" —Matthäus 16,24-26
"So kann auch keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein
Jünger sein." —Lukas 14,33
"Liebet ihr mich, so haltet meine
Gebote!" —Johannes
14,15
"Das ist mein Gebot, daß ihr einander liebet, gleichwie ich euch geliebt
habe." —Johannes 15,12
"Daran wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe
untereinander
habt." —Johannes 13,35
Da sprach Jesus zu denen..., die an ihn gläubig geworden waren: "Wenn ihr
in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger." —Johannes 8,31
"Dadurch wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringet und
meine Jünger werdet." —Johannes 15,8
JESUS LEHRT ÜBER HIMMEL UND HÖLLE — 22
"Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist
weit, und der Weg ist breit, der ins
Verderben führt, und viele sind es, die da hineingehen. Aber die Pforte ist
eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden!"
—Matthäus 7,13-14
"So wird es am Ende der Weltzeit sein: Die Engel werden ausgehen und die
Bösen von den
Gerechten scheiden und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Heulen und
Zähneknirschen sein." —Matthäus 13,49-50
"Nicht jeder, der zu mir sagt: ‘Herr Herr,' wird in das Himmelreich
eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut." —Matthäus 7,21
"Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die
Kinder, so werdet ihr
nicht in das Himmelreich kommen!" —Matthäus 18,3
"Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich! In
meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch
eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich
wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß auch ihr seid, wo ich
bin." —Johannes 14,1-3
JESUS SAGT UNS, WER ER IST — 23
"Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel herabgekommen.
Wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er in Ewigkeit leben. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch,
welches ich geben werde für das Leben der
Welt." —Johannes 6,51
"Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet werden
und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Ich bin der gute Hirt; der gute Hirt läßt sein
Leben für die Schafe." —Johannes 10,9. 11
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater,
denn durch mich!" —Johannes 14,6
"Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der
Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben." —Johannes 8:12
"Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben,
auch wenn er stirbt." —Johannes 11,25
"Ihr heißet mich Meister und Herr und saget es mit Recht; denn ich bin es auch."
—Johannes 13,13
Da sprachen sie alle: "Bist du also der Sohn Gottes?" Er aber sprach
zu ihnen: "Ihr saget, was ich bin!" —Lukas 22,70
JESUS HAT MACHT ÜBER KRANKHEIT — 24
Und siehe, ein Aussätziger kam, fiel vor ihm nieder und
sprach: "Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen." Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach:
"Ich will; sei gereinigt!" Und alsbald ward er von seinem Aussatz rein.
—Matthäus 8,2-3
Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren einen Geist der Krankheit
hatte, und sie war verkrümmt und konnte sich gar nicht aufrichten. Als nun Jesus sie sah, rief
er sie zu sich und sprach zu ihr: "Weib, du bist erlöst von deiner Krankheit! "Und
er legte ihr die Hände auf, und sie wurde sogleich gerade und pries Gott."
—Lukas 13,11-13
Und es kamen zu ihm große Volksmengen, die hatten Lahme, Blinde, Stumme,
Krüppel und viele andere bei sich; und sie legten sie zu seinen Füßen, und er heilte sie.
—Matthäus 15,30
Simons Schwiegermutter aber lag krank am Fieber darnieder, und alsbald sagten
sie ihm von ihr. Und er trat hinzu, ergriff ihre Hand und richtete sie auf; und das Fieber
verließ sie alsbald, und sie diente
ihnen. —Markus 1,30-31
JESUS HAT MACHT ÜBER DIE
NATUR — 25
Und er befahl dem Volk, sich in das Gras zu lagern, nahm die fünf Brote und die
zwei Fische, sah zum Himmel auf, dankte, brach und gab den Jüngern die Brote, die Jünger
aber [gaben sie] dem Volk. Und sie aßen alle und wurden satt; und sie hoben auf, was übrigblieb
an Brocken, zwölf Körbe voll. Die aber gegessen hatten, waren etwa fünftausend Männer,
ohne Frauen und Kinder. —Matthäus 14,19-21
Aber um die vierte Nachtwache kam Jesus zu ihnen und wandelte auf dem Meer. Als
ihn aber die Jünger auf dem Meere wandeln sahen, erschraken sie und sprachen: "Es
ist ein Gespenst," und schrieen vor Furcht. Jesus aber redete alsbald mit ihnen und sprach:
"Seid getrost! Ich bin's; fürchtet euch nicht!" —Matthäus 14,25-27
Und es erhob sich ein großer Sturm, und die Wellen schlugen in das Schiff, so
daß es sich schon zu füllen begann....Und sie weckten ihn und sprachen zu ihm: "Meister,
kümmert es dich nicht, daß wir umkommen?" Und er stand auf, bedrohte den Wind und sprach zum
Meere: "Schweig, verstumme!" Da legte sich der Wind, und es ward eine große
Stille. —Markus 4,37-39
JESUS HAT MACHT, SÜNDEN ZU VERGEBEN — 26
"Damit ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht hat,
auf Erden Sünden zu vergeben" —sprach er zu dem Gelähmten —: "Steh auf, nimm dein Bett und geh heim!
Und er stand auf und ging heim!" —Matthäus 9,6-7
Und er sprach zu ihr: "Dir sind deine Sünden vergeben!" Da fingen die
Tischgenossen an, bei sich selbst zu sagen: "Wer ist dieser, der sogar Sünden
vergibt?" —Lukas
7,48-49
"So sei euch nun kund, ihr Männer und Brüder, daß euch durch diesen
Vergebung der Sünden verkündigt wird; und von allem, wovon ihr durch das Gesetz Moses nicht
gerechtfertigt werden konntet, wird durch diesen jeder gerechtfertigt, der da glaubt."
—Apostelgeschichte 13,38-39
In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach
dem Reichtum seiner
Gnade. —Epheser 1,7
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns
die Sünden
vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. —1 Johannes 1,9
JESUS HAT MACHT ÜBER DIE DÄMONEN — 27
In der Synagoge war ein Mensch, welcher den Geist eines
unreinen Dämons hatte. Und er schrie mit lauter Stimme: "Ha! Was willst du mit uns, Jesus von Nazareth? Bist du
gekommen, uns zu verderben? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes." Und Jesus bedrohte
ihn und sprach "Verstumme und fahre aus von ihm!" Da warf ihn der Dämon mitten unter
sie und fuhr aus von ihm und tat ihm keinen Schaden. Und es kam sie alle ein Entsetzen an, und sie
redeten untereinander und sprachen: "Was ist das für ein Wort, daß er mit
Vollmacht und Kraft den unreinen Geistern gebietet und sie
ausfahren?" —Lukas 4,33-36
Und noch während er [ein Knabe] hinzuging, riß und zerrte ihn der Dämon. Aber
Jesus bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.
Es erstaunten aber alle über die große Macht Gottes. —Lukas 9,42-43
"Jesus von Nazareth, von Gott gesalbt mit Heiligem Geist und Kraft, zog
herum, indem er
wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit
ihm."
—Apostelgeschichte 10,38
JESUS HAT MACHT ÜBER DEN TOD — 28
Jesus spricht: "Hebet den Stein weg!" Martha, die
Schwester des Verstorbenen, spricht zu ihm: "Herr, er riecht schon, denn er ist schon vier Tage hier." Jesus
spricht zu ihr: "Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubst, werdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?" Und als
er solches gesagt, rief er mit lauter Stimme: "Lazarus, komm heraus!" Und der Verstorbene
kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwikkelt. Jesus spricht zu ihnen:
"Bindet ihn los und laßt ihn gehen!" —Johannes 11,39-40. 43-44
Da kam ein Vorsteher fiel vor ihm nieder und sprach: "Meine Tochter ist
eben gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie leben!" Als aber das Volk
hinausgetrieben war, ging er hinein und faßte sie bei der Hand; und das Mägdlein stand auf.
—Matthäus 9,18. 25
Wie er sich aber dem Stadttore näherte, siehe, da wurde ein Toter
herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe.... Und als der Herr sie sah erbarmte
er sich ihrer und sprach zu ihr: "Weine nicht!" Und er trat hinzu und rührte den
Sarg an...und sprach: "Jüngling, ich sage dir, stehe auf!" Und der Tote setzte sich auf und
fing an zu
reden.... —Lukas 7,12-15
REAKTIONEN AUF JESU WIRKEN — 29
Als Jesus seine Jünger fragte: "Für wen halten die
Leute den Menschensohn?" sprachen sie:
"Etliche sagen, du seiest Johannes der Täufer; andere aber Elia; noch
andere Jeremia oder einer der Propheten." Da spricht er zu ihnen: "Ihr aber, für wen haltet ihr
mich?" Da antwortete Simon Petrus und sprach: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen
Gottes!" Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: "Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut
hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!" —Matthäus 16,13-17
Viele von ihnen sagten: "Er hat einen Dämon und ist von Sinnen, was hört
ihr auf ihn?" Andere sagten: "Das sind nicht Reden eines Besessenen. Kann auch ein Dämon
Blinden die Augen auftun?" —Johannes 10,20-21
Viele nun von den Juden die...sahen, was Jesus getan hatte, glaubten an ihn.
Etliche von ihnen aber gingen zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte. Von
jenem Tage an beratschlagten sie nun, ihn zu töten. —Johannes
11,45-46. 53
"Sie hassen mich ohne Ursache." —Johannes 15,25
JESUS SAGT SEINEN TOD UND SEINE AUFERSTEHUNG VORAUS — 30
Und er fing an, sie zu lehren, daß des Menschen Sohn viel
leiden und von den Aeltesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden müsse und
nach drei Tagen wieder auferstehen. —Markus 8,31
"Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir
ziehen." Das sagte er aber, um anzudeuten, welches Todes er sterben würde.
—Johannes 12,32-33
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: "Brechet diesen Tempel ab, und in
drei Tagen will ich ihn aufrichten!" Da sprachen die Juden: "In sechsundvierzig Jahren ist
dieser Tempel erbaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?" Er aber redete von dem Tempel
seines Leibes. Als er nun von den Toten auferstanden war, dachten seine Jünger daran, daß er
solches gesagt hatte." —Johannes 2,19-22
"Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauche des Riesenfisches
war, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte im Schoße der Erde sein."
—Matthäus 12,40
"Wenn ich aber auferstanden sein werde, will ich euch nach Galiläa
vorangehen."
—Matthäus 26,32
JESU EINZUG IN JERUSALEM, UM ZU STERBEN — 31
Als am folgenden Tage die vielen Leute, welche zum Fest
erschienen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und
riefen: "Hosianna! ‘Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn,' der König
von Israel!" Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht:
"Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, sitzend auf dem Füllen einer
Eselin!" —Johannes 12,12-15
Trotzdem die Volksmenge Jesus begeistert empfangen hatte, als Er in Jerusalem
hineinritt,
wusste Jesus, dass Sein Volk Ihn als König verwerfen würde. Er weinte im
Hinblick auf das, was mit Jerusalem geschehen würde, weil sie den Einzigen nicht empfingen, der ihnen
den Frieden bringen könnte. Und als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach:
"Wenn doch auch du erkannt hättest an diesem deinem Tage, was zu deinem Frieden dient! Nun aber
ist es vor deinen Augen verborgen, daß Tage über dich kommen werden, da deine Feinde einen Wall
gegen dich aufwerfen...und in dir keinen Stein auf dem andern lassen werden, darum, weil du
die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast." —Lukas 19,41-44
JESUS UNSER PASSAHLAMM — 32
Johannes sieht Jesus auf sich zukommen und spricht:
"Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt hinwegnimmt!" —Johannes 1,29
Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, da man das Passah schlachten
mußte. Und er
sandte Petrus und Johannes und sprach: "Gehet hin, bereitet uns das Passah,
damit wir es essen!" Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: "Das ist
mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! Und er nahm den Kelch, sagte
Dank und gab ihnen denselben...und sprach: "Das ist mein Blut des neuen Bundes, welches
für viele vergossen wird." —Lukas 22,7-8. 19; Markus 14,23-24
Da er mißhandelt ward, beugte er sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein
Lamm, das zur Schlachtbank geführt
wird. —Jesaja 53,7
Auch für uns ist ein Passahlamm geschlachtet worden: Christus. —1. Korinther 5,7
Ihr wisset ja, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold,
losgekauft worden seid ..., sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines unschuldigen und
unbefleckten Lammes. —1. Petrus 1,18-19
JESUS WIRD VERRATEN UND ARRESTIERT — 33
Da ging Judas Ischariot, einer von den Zwölfen, hin zu den Hohenpriestern, um
ihn an sie
auszuliefern. Als sie das hörten, wurden sie froh und versprachen ihm Geld zu
geben.
—Markus 14,10-11
Da kommt Jesus mit ihnen in ein Gut, namens Gethsemane. Und er spricht zu den
Jüngern:
"Setzet euch hier, während ich dorthin gehe und bete." Und er nahm zu
sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an, betrübt zu werden, und ihm graute sehr. Und
er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach. "Mein Vater!
Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du
willst!" —Matthäus 26,36-37. 39
Nachdem nun Judas die Rotte und von den Obersten und Pharisäern Diener bekommen
hatte, kam er dorthin mit Fackeln und Lampen und mit Waffen.... Die Rotte nun und ihr
Oberst und die Diener der Juden griffen Jesus und banden ihn. —Johannes 18,3. 12
Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten Zeugnis wider Jesus, um
ihn zum Tode zu bringen; und sie fanden keins. Denn obgleich viele falsches Zeugnis wider ihn
ablegten, so stimmten die Zeugnisse doch nicht überein. —Markus 14,55-56
JESUS WIRD VERURTEILT UND
GEKREUZIGT — 34
Als es aber Morgen geworden war, hielten alle Hohenpriester und die Aeltesten
des Volkes
einen Rat wider Jesus, um ihn zum Tode zu bringen. Und sie banden ihn, führten
ihn ab und überantworteten ihn dem Landpfeger Pontius Pilatus. Pilatus spricht zu ihnen:
"Was soll ich denn mit Jesus tun, den man Christus nennt?" Sie sprachen alle zu ihm:
"Kreuzige
ihn!" —Matthäus 27,1-2. 22
Es war aber die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. Und die Ueberschrift,
welche seine Schuld anzeigte, lautete also: DER KÖNIG DER JUDEN. Und mit ihm kreuzigten sie zwei
Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken....Und die
Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen: "Ha, der du den Tempel zerstörst und
in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst und steige vom Kreuz herab!" Gleicherweise
spotteten auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: "Andern
hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen." —Markus 15,25-31
Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: "Vater, in deine Hände
befehle ich meinen Geist!" Und als er das gesagt hatte, verschied er. —Lukas 23,46
ZEUGEN BERICHTEN ÜBER JESU
TOD — 35
Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur
neunten
Stunde. Jesus aber schrie abermals mit lauter Stimme und gab den Geist auf.
...Und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. Als aber der Hauptmann und die, welche
mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und was da geschah, fürchteten sie sich sehr und
sprachen: "Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!" —Matthäus 27,45. 50-51. 54
Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine, ebenso dem andern,
der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus ka- men und sahen, daß er schon
gestorben war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Kriegsknechte durchbohrte
seine Seite mit einem Speer, und alsbald floß Blut und Wasser heraus. ...Denn solches ist
geschehen, damit die Schrift erfüllt würde: "Es soll ihm kein Bein zerbrochen
werden!" Und abermals spricht eine andere Schrift: "Sie werden den ansehen, welchen sie durchstochen
haben." —Johannes 19,32-37
"Ihr habt den Fürsten des Lebens getötet; den hat Gott von den
Toten auferwecht, dafür sind wir Zeugen." —Apostelgeschichte 3,14-15
JESUS WIRD BEGRABEN, ABER STEHT AM DRITTEN TAG AUF — 36
Die Hohenpriester und die Pharisäer versammelten sich bei
Pilatus und sprachen: "Herr, wir
erinnern uns, daß dieser Verführer sprach, als er noch lebte: ‘Nach drei
Tagen werde ich
auferstehen.' So befiehl nun, daß das Grab sicher bewacht werde bis zum dritten
Tag, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen und zum Volke sagen: ‘Er ist von
den Toten auferstanden,'..." Pilatus sprach zu ihnen: "Ihr sollt eine Wache
haben! Gehet hin und bewacht es, so gut ihr könnt!" Da gingen sie hin, versiegelten den Stein und
bewachten das Grab mit der Wache. —Matthäus 27,62-66
Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom
Himmel herab, trat herzu und wälzte den Stein von der Tür hinweg und setzte sich darauf. Und
seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. Vor seinem
furchtbaren
Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot. Der Engel aber wandte sich zu den
Frauen und sprach: "Fürchtet ihr euch nicht! Ich weiß wohl, daß ihr Jesus, den
Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat."
—Matthäus 28,2-6
JESUS ÜBERWINDET DEN TOD — 37
Christus ist auferstanden am dritten Tage, nach der Schrift. —1. Korinther 15,4
"Ich lasse, mein Leben auf daß ich es wieder nehme. Niemand nimmt es
von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu
nehmen." —Johannes 10,17-18
Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Gott der HERR wird die Tränen von allen
Angesichtern abwischen. —Jesaja 25,8
"Ich bin der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von
Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des
Totenreichs. —Offenbarung 1,18
"Tod wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?" Gott aber sei
Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! —1. Korinther 15,55. 57
"Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in welcher alle,
die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden; und es werden hervorgehen, die das Gute getan
haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des
Gerichts." —Johannes 5,28-29
JESUS ERSCHEINT NACH SEINER AUFERSTEHUNG — 38
Als er aber früh am ersten Tage der Woche auferstanden war, erschien er zuerst
der Maria
Magdalena, von welcher er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Darnach offenbarte
er sich
zweien von ihnen auf dem Wege in einer andern Gestalt, da sie sich aufs Land
begaben.
—Markus 16,9. 12
Als es nun an jenem ersten Wochentag Abend geworden war und die Türen
verschlossen waren an dem Ort, wo sich die Jünger versammelt hatten, aus Furcht vor den
Juden, — kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: "Friede sei mit euch!" Und
als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als
sie den Herrn sahen. —Johannes 20,19-20
Er ist dem Kephas [Petrus] erschienen, hernach den Zwölfen. Darnach ist
er mehr als
fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen .... Darnach erschien er dem
Jakobus, hierauf
sämtlichen Aposteln. —1. Korinther 15,5-7
"Diesen hat Gott am dritten Tage auferweckt und hat ihn offenbar werden
lassen, nicht allem Volke, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm
gegessen und getrunken haben nach seiner Auferstehung von den Toten." —Apostelgeschichte 10,40-41
JESUS
BEAUFTRÄGT SEINE JÜNGER — 39
UND STEIGT IN DEN HIMMEL HINAUF
Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: "Friede sei mit euch!
Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." ...Darauf hauchte er sie an und sprach zu
ihnen:"Empfanget den Heiligen Geist!" —Johannes 20,21-22
"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und machet
zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des
Heilgen Geiste und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei
euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!" —Matthäus 28,18-20
"Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist über euch kommt, und
werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis ans Ende der
Erde!" Und nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf
und vor ihren Augen weg." —Apostelgeschichte 1,8-10
Der Herr nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, wurde aufgenommen in den
Himmel und
setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber gingen aus und predigten allenthalben;
und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden
Zeichen. —Markus 16,19-20
DER HEILIGE
GEIST KOMMT, WIE JESUS VERSPROCHEN HATTE — 40
Jesus sprach: "Ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern
Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht
empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht; ihr aber kennet ihn, denn er
bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu
euch."
—Johannes 14,16-18
Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig
beisammen. Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie von einem daherfahrenden gewaltigen
Winde, und erfüllte das ganze Haus, worin sie saßen. Und es erschienen Zungen, die sich
zerteilten, wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeglichen unter ihnen. Und sie wurden alle vom
Heiligen Geist erfüllt und fingen an in andern Zungen zu reden, wie der Geist es ihnen
auszusprechen gab. —Apostelgeschichte 2,1-4
"Diesen Jesus hat Gott auferwecht; dafür sind wir alle Zeugen. Nachdem er
nun durch die rechte Hand Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes vom
Vater empfangen hat, hat er das ausgegossen, was ihr jetzt sehet und höret."
—Apostelgeschichte 2,32-33
JESUS LEBT IN DEN GLÄUBIGEN
HEUTE — 41
"Bleibet in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich
selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr
nicht in mir bleibet. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in
ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts
tun." —Johannes 15,4-5
Wer seine Gebote hält, der bleibt in Ihm und Er in ihm; und daran erkennen wir,
daß Er in uns bleibt: an dem Geiste, den er uns gegeben hat. —1. Johannes 3,24
Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt
in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der
mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben
hat. —Galater 2,20
Gott verleihe euch nach dem Reichtum Seiner Herrlichkeit, an Kraft zuzunehmen
durch seinen Geist am inwendigen Menschen, daß Christus durch den Glauben in euren Herzen
wohne. —Epheser
3,16-17
Die aber im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen. Ihr aber seid nicht
im Fleische,
sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt; wer aber Christi
Geist nicht hat, der ist nicht sein. —Römer 8,8-9
JESUS WIRD VERHERRLICHT — 42
Den aber, der ein wenig unter die Engel erniedrigt worden ist, Jesus, sehen wir
wegen des
Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. —Hebräer 2,9
Denn er empfing von Gott dem Vater Ehre und Herrlichkeit, als eine Stimme von
der
hocherhabenen Herrlichkeit daherkam, des Inhalts: "Dies ist mein lieber
Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe!" Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her kommen, als
wir mit ihm auf dem heiligen Berge
waren. —2. Petrus 1,17-18
Inmitten der Leuchter sah ich Einen, der einem Menschensohne glich, angetan mit
einem langen Gewande und um die Brust gegürtet mit einem goldenen Gürtel; sein Haupt aber
und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine
Feuerflamme, und seine Füße wie schimmerndes Erz, im Ofen geglüht, und seine Stimme wie das
Rauschen vieler Wasser. Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde
ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtet wie die Sonne in
ihrer Kraft. Und als ich Ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine
rechte Hand auf mich und sprach: "Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte."
—Offenbarung 1,13-17
JESUS BOTSCHAFTEN AN DIE GEMEINDEN — 43
"Ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen
hast. Bedenke nun, wovon du
abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!" —Offenbarung 2,4-5
"So aber, weil du lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich
ausspeien aus meinem
Munde." —Offenbarung 3,16
"Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sie nun fleißig und
tue Buße! Wer
überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch
ich überwunden habe und mit meinem Vater sitze auf seinem
Thron." —Offenbarung 3,19. 21
"Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden; und ich
will seinen Namen
nicht tilgen aus dem Buch des Lebens und will seinen Namen bekennen vor meinem
Vater."
—Offenbarung 3,5
"Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, die niemand
schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht
verleugnet."
—Offenbarung 3,8
"Fürchte nichts, was du leiden wirst! ...Sei getreu bis in den Tod, so
will ich dir die Krone des Lebens geben!" —Offenbarung 2,10
WAS JESUS HEUTE TUT — 44
Er hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat,
für immer zur
Rechten Gottes gesetzt. —Hebräer 10,12
Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat,
Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis! Denn wir haben nicht
einen
Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unsren Schwachheiten, sondern
der in allem gleich [wie wir] versucht worden ist, doch ohne Sünde. So lasset uns nun mit
Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade
finden zu rechtzeitiger Hilfe! —Hebräer 4,14-16
Er aber hat, weil er in Ewigkeit bleibt, ein unübertragbares Priestertum.
Daher kann er auch bis aufs äußerste die retten, welche durch ihn zu Gott kommen, da er immerdar
lebt, um für sie einzutreten! —Hebräer 7,24-25
Er selbst hat gesagt: "Ich will dich nicht verlassen noch versäumen!"
Also daß wir getrost sagen mögen: "Der Herr ist mein Helfer; ich fürchte mich nicht! Was können
Menschen mir tun?" —Hebräer 13,5-6
Jesus Christus ist gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit! —Hebräer 13,8
JESUS VERSPRICHT WIEDERZUKOMMEN — 45
"Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß
auch ihr seid, wo ich
bin." —Johannes
14,3
Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht..., vom Himmel
herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. Darnach werden wir, die wir leben
und
übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit
dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein
allezeit. —1.
Thessalonicher 4,16-17
"Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird
auch die Ankunft des Menchensohnes sein. Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel
erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde sich an die Brust
schlagen und werden des Menschen Sohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und
Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und
sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von einem Ende des
Himmels bis zum andern." —Matthäus 24,27. 30-31
"Denn des Menschen Sohn wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters
mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinem
Tun." —Matthäus 16,27
JESUS WIRD DIE WELT RICHTEN — 46
"Gott gebietet jetzt allen Menschen allenthalben, Buße
zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den
er dazu bestimmt hat und den er für jedermann dadurch beglaubigte, daß er ihn von den
Toten
auferweckt hat." —Apostelgeschichte 17,30-31
So wird also ein jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben. —Römer 14,12
"Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: ‘Herr, Herr, haben wir nicht in
deinem Namen
geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele
Taten
vollbracht?' Und dann werde ich ihnen bezeugen: ‘Ich habe euch nie gekannt;
weichet von mir, ihr Uebeltäter!'" —Matthäus 7,22-23
Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; da werden die Himmel mit
Krachen
vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke
darauf
verbrennen. Da nun dies alles derart aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch
auszeichnen durch heiligen Wandel und Frommigkeit!...Wir erwarten aber einen neuen Himmel und eine
neue Erde, nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt! —2. Petrus 3,10-13
JESUS WIRD EWIGLICH REGIEREN — 47
Darum hat ihn auch Gott über alle Maßen erhöht und ihm den
Namen geschenkt, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel
und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr
sei, zur Ehre Gottes, des Vaters. —Philipper 2,9-11
"Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des
Himmels, gleich einem Menschensohn....Und ihm wurde Gewalt, Ehre und königliche Würde
verliehen, daß ihm alle Völker, Stämme und Zungen dienen sollten; seine Gewalt ist eine ewige
Gewalt, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie
untergehen." —Daniel
7,13-14
"Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, zu empfangen die Macht und
Reichtum und
Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und
Lobpreisung!" —Offenbarung 5,12
Da erschollen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: "Das Weltreich unsres
Herrn und seines Gesalbten ist zustande gekommen, und er wird regieren von Ewigkeit zu
Ewigkeit!"
—Offenbarung 11,15
JESUS WÜNSCHT, DASS DU ZU IHM KOMMST — 48
"Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich
euch erquicken! Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen
demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." —Matthäus
11,28-29
"Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme
hört und die Tür
öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Abendmahl mit ihm essen, und er
mit mir." —Offenbarung 3,20
Der Herr säumt nicht mit der Verheißung, wie etliche es für ein Säumen
halten, sondern er ist langmütig gegen uns, da er nicht will, daß jemand verloren gehe sondern daß
jedermann Raum zur Buße habe. —2. Petrus 3,9
"Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt,
den werde ich
nicht
hinausstoßen." —Johannes 6,37
"Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird,
errettet werden
wird." —Apostelgeschichte 2,21
Jetzt ist der Tag des Heils! —2. Korinther 6,2
Wen dürstet, der komme; wer will, der nehme das Wasser des Lebens
umsonst. —Offenbarung 22,17
WAS TUN SIE MIT JESUS?
"Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber
dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf
ihm." —Johannes 3,36
Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden,
denen, die an seinen Namen
glauben. —Johannes 1,12
Darum leget allen Schmutz und Vorrat von Bosheit ab und nehmet mit Sanftmut das
[euch]
eingepflanzte Wort [der Bibel] auf, welches eure Seelen retten
kann! —Jakobus 1,21
Wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen
glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet; denn mit dem Herzen
glaubt man, um gerecht, und mit dem Munde bekennt man, um gerettet zu
werden. —Römer 10,9-10
ANLEITUNG ZUM GEBET
Lieber Herr Jesus,
ich danke Dir, weil Du auf dem Kreuz gestorben bist, um meine Sünden
wegzunehmen. Bitte vergib mir meine unrechten Taten; sie tun mir sehr leid. Ich empfange Dich jetzt
in mein Herz als meinen Heiland und Herrn. Ich glaube an Deine Verheißung, dass Du mich zu
einem Kind Gottes machen wirst. Ich vertraue Dir, dass Du mir Tag für Tag die Kraft gibst,
für Dich zu leben. Amen.
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